Diese Aktivität dient zur Erzeugung von Empathie mit anderen. Bei dem Spiel für Jugendliche und Erwachsene läuft man bildlich einen Weg in den Schuhen des Anderen.
Zuerst müssen die Identitätskarten im Anhang gedruckt, ggf. kopiert und ausgeschnitten werden und dann...
1. Mische die Karten und lege sie mit der Oberseite nach unten auf einen Stapel. Jede*r Teilnehmer*in zieht sich eine "soziale Identität". Sollte die Karte zu nah an ihrer Realität sein, dürfen sie nochmal ziehen. Dann stellen sich alle mit dem Rücken an die Wand.
2. Die Teilnehmenden bekommen einige Minuten, um sich über ihre Identität und (vermutliche) Lebenssituation klarzuwerden und dürfen Fragen stellen, wenn sie etwas nicht verstehen.
3. Eine Person aus der Runde leitet das Spiel an. Es werden die folgenden Statements vorgelesen. Glaubt man, diese Fragen klar mit "ja" beantworten zu können, so darf man einen Schritt vorwärts machen. Lautet die Antwort eher "nein", "vielleicht" oder "unter gewissen Umständen", so bleibt man stehen.
Mache einen Schritt vorwärts, wenn du glaubst, dass es für dich einfach ist...
Am Ende der Übung frage die Teilnehmenden, die ganz vorne stehen und auch die, die "zurückgelassen wurden", wie sie sich damit fühlen.
Jetzt sollte es Zeit geben, über die Gefühle und Eindrücke zu reflektieren und zu diskutieren.
Zum Schluss stelle dann die Frage, wann sie zuletzt einen Menschen, der der "sozialen Identität" ihrer Karte entspricht, in den Medien gesehen haben.
ENGLISH 124: Walking in your shoes
Ein großer Raum, in dem die Teilnehmenden sich bewegen können
Ausgedruckte und ausgeschnittene Identitätskarten